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Jaspis Edelsteine - Die verschiedenen Jaspis-Varietäten

Allgemeine Informationen

Der Jaspis Edelstein ist eine Varietät des Mineralquarzes und gehört der Klasse der Oxide an. Er ist verwandt mit dem Chalcedon. Er kann sogar mit diesem verwachsen sein. Dabei wird der Jaspis sehr oft und häufig in der Schmuckindustrie verwendet, weil er so hervorragende Eigenschaften hat. Diese Eigenschaften sind etwas Besonderes. In reiner Form ist der Jaspis nur noch sehr selten zu finden. Er ist oft mit dem Achat oder dem Opal verwachsen und kann so abgebaut werden. Seine seine chemischen und physikalischen Eigenschaften können schwanken. Es ist auch entscheidet, mit welchem anderen Stein er verbunden ist. Dabei kann sich auch die jeweilige Strichfarbe ändern.  

Es gibt eine Vielzahl an Steinen, die dem Jaspis sehr ähnlich sehen. Deshalb werden diese irrtümlich bezeichneten Steine auch im Handel oft als Jaspis verkauft. Der Name des Jaspis kommt von dem lateinischen Wort „iaspis“ und bedeutet so viel wie „gesprenkelter Stein“.

Die verschiedenen Jaspis-Varietäten


In den folgenden Namen beziehungsweise Handelsnamen der vielen Varietäten spiegeln sich oft der Herkunftsort, aber auch ihre Farbe und Zeichnung wider.

Achatjaspis:

Dieser Edelstein wird auch Jaspachat genannt. Er ist eine gelb, braun und grün gestreifte Verwachsung aus dem Jaspis und dem Achat. Es ist also auch ein Gestein.

Ägyptischer Jaspis (Kugeljaspis, Nilkiesel, Jaspisknollen):

Der Ägyptische Jaspis ist meist ockerfarben bis braun und ziegelrot. Er kann sehr häufig in einer geflammten und gestreiften Form auftreten. Er kommt in sehr große Anzahl in Geröllen am Nil vor. Auch in der Wüste wurde er schon gefunden.

Bandjaspis:

Der Bandjaspis ist zum größten Teil grau, grün, gelb, rot und braun gefärbt. Er weist eine parallel gestreifte oder gebänderte Struktur auf und wird sehr häufig zu Gemmen verarbeitet.

Basanit:

Der Basanit ist schwarz und feinkörnig in seiner Eigenschaft. Bei Juwelieren und Goldschmieden ist er wohlbekannt und wird bei der Herstellung von Schmuck und Juwelen verwendet. Hier wird er als Strichprobe verwendet.

Bilderjaspis:

Der Bilderjaspis ist braun und weist eine schwarze Maserung auf. Durch seinen Facettenreichtum kann es vorkommen, dass er oft mit anderen ähnlichen Steinen verwechselt wird. Er wird unter anderem abgebaut in Australien, Oregon und Südafrika.

Hornstein:

Der Hornstein ist sehr feinkörnig. Er ist ein grauer bis braunroter, selten auch grüner bis schwarzer Stein, der nicht sehr häufig in der Natur vorkommt. Er wird in der Szene sehr oft als Synonym für den Jaspis verwendet.

Kellerwaldachat:

Dieser Stein wurde im Kellerwald in Nordhessen häufig gefunden. Er ist ein weiß geäderter roter Jaspis.

Landschaftsjaspis:

Der Landschaftsjaspis wird durch seine ähnlichen Eigenschaften oft mit anderen Steinen verwechselt. Er zeigt auf der Oberfläche lebhafte Musterungen. Diese Erscheinungen sehen aus wie eine Landschaft und geben dem Landschaftsjaspis seinen typischen Namen. Die braune Farbe, die durch Eisenanteile im Stein entsteht, unterstützt den Landschaftseffekt noch einmal.

Mookait:

Der Mookait ist eine rosafarbene bis hellrote Varietät des Jaspis. Dieser Stein weist eine wolkenartig gebänderter Struktur auf und wird hauptsächlich in Australien abgebaut.

Nunkirchner Jaspis:

Der Nunkirchner Jaspis ist nach seinem Fundort benannt worden. Er ist eine weißgraue oder gelblich- bis bräunlichrote Varietät des Jaspis. Er wird sehr oft mit sogenanntem Berliner Blau eingefärbt und bekommt so seinen typischen Charakter. Dann wird unter dem Namen Deutscher Lapis gehandelt und auf der ganzen Welt gesammelt.

Ozean-Jaspis:

Der Ozean-Jaspis stammt aus einer Mine auf Madagaskar. Er wird unter anderem auch als Augenjaspis bezeichnet und findet in der Esoterik Anwendung.

Porzellanjaspis oder auch Jaspis vom Bühlchen:

Dies ist eine sehr seltene Jaspis-varietät, dir nicht so häufig zu finden ist. Er wird hauptsächlich in Hessen abgebaut. Er weist grüne Flecken auf und ist somit gut von anderen Steinen zu unterscheiden.

Prasem:

Die Bezeichnung dieses Steins ist etwas irreführend. Er ist eine feinkörnige, verwaschen grüne Jaspis-Varietät.

Plasma:

Dieser Stein ist sehr ähnlich dem Prasem. Er hat eine grobkörnige Struktur und seine grüne Farbe wirkt sehr schmutzig auf den ersten Blick.

Silex:

Der Silex ist gelb und rotbraun gefleckt. Er ist besonders auf Eisensteingängen zu finden und kann dort abgebaut werden.

Zebrajaspis:

Diese Varietät ist dunkelbraun mit und hat einen hellbraunen Strich. Er kann zum Beispiel versteinerte Muscheln und Schnecken enthalten, die in ihm eingeschlossen sind.

Heliotrop:

Der Heliotrop ist radialstrahlig aufgebaut und kann dem eigentlichen Jaspis sehr ähnlich sehen.

Die Fundorte der Jaspis Edelsteine

Der Jaspis ist meist eingesprenkt in der Natur vorhanden. Er kann auch in trauben- oder nierenförmigen Gestalten auftreten. Er kann zum Beispiel im Erzgebirge, im Harz, in Deutschland in Idar-Oberstein, Ochotsk, Sibirien, in Italien auf Sizilien und auf Korsika gefunden werden.

Verwendung in der Schmuckindustrie

Schon im Altertum bei den Römern und den Griechen war er ein begehrter Schmuckstein. Auch in der Bibel wird er oft erwähnt. Leider hat der Jaspis heutzutage an Bedeutung verloren. Er kann unter bei der Herstellung von Dosen, Tischplatten, Kannen, Mosaik und architektonischen Arbeiten verwendet werden.

Größte Schmucksteinexemplare

Der größte jemals gefundene und bearbeitete Jaspis ist in Sankt Petersburg zu finden. Er hat eine Größe von 5,04 × 3,22 Metern. Er zeichnet sich durch ein Gewicht von zirka 19 Tonnen und einen Umfang von etwa 12,7 Metern aus. Ein großer geschliffener Jaspis ist darüber hinaus in Sankt Augustin-Hangelar zu finden. Außerdem existiert noch eine große Jaspiskugel, die ursprünglich aus Botswana stammt und jetzt in Deutschland in einem Edelsteinmuseum in Idar-Oberstein zu finden ist. Diese 224 kg schwere Kugel mit einem 54 cm Durchmesser kann dort besichtigt werden.

Imitation und Manipulation

Es ist leicht den Jaspis zu kopieren und einen anderen Stein so zu bearbeiten, dass er dem Jaspis sehr ähnlich ist. Blumenjaspis ist zum Beispiel eigentlich Unakit.

Weitere wissenswerte Informationen rund um den Jaspis

Der Jaspis hat ein trigonales Kristallsystem. Er kommt in vielen verschiedenen Farben vor und seine Strichfarbe ist weiß, gelb, rot oder braun. Er weist einen Glas- oder Fettglanz auf kann aber auch matt sein. Er ist undurchsichtig und sein Bruch ist muschelig. Er weist keinen Pleochroismus auf.



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