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Der Lapislazuli - Ein blaublänzendes Mineralgemisch

Allgemeine Informationen

Der Edelstein Lapislazuli, oftmals auch schlicht Lapis genannt oder Lapis Lazuli geschrieben, ist ein Gemisch aus verschiedenen Gesteinen. Der Hauptbestandteil ist der Lasurit. Darüber hinaus sind in dem Lapislazuli auch noch der goldene Pyrit, der weiße Calcit und weitere unterschiedliche Mineralien zu finden. Die bekannteste und ergiebigste Fundstätte des Lapislazulis liegt im heutigen Afghanistan. Schon im alten Ägypten erfreute sich der Lapislazuli großer Beliebtheit bei den Schmuckfreunden der damaligen Zeit. Daneben wurde er zum Beispiel auch als Sakralstein verwendet. Der fein pulverisierte Lapislazuli ist der Grundstoff für eine der teuersten Farben der Welt das Ultramarin. Der Lapislazuli zeichnet sich durch seine prächtige und imposante Farbe aus. Deshalb gehört er auch zu den beliebtesten Edelsteinen auf der ganzen Welt.  

Die besten Exemplare des Lapislazulis werden immer noch aus Afghanistan geliefert. Andere Fundorte befinden sich in Russland, Chile und Angola. Diese sind allerdings nicht so bekannt. Die Mohshärte des Lapislazulis beträgt in etwa 5-6. Die Farbe ist ein helles blau bis hin zu einem leuchtenden blau. Die Strichfarbe dieses Edelsteins ist hellblau. Der Bruch ist muschelig und körnig. Der Lapislazuli wird sehr oft auch einfach nur Lapis genannt. Er ist ein Mineralgemisch. Dem Lasurit verdankt er die blaue Farbe. Es können im Inneren des Steins auch noch Sodalith, Diopsid, Enstatit, Augit, Hauyin, Glimmer, Hornblende (Tremolit) enthalten sein.  

Der Name des Wortes Lapis kommt vom lateinischen Wort „Stein“. Lazuli steht für die blaue Farbe. Im Handel wird er auch Lasurstein genannt und bezeichnet. Es besteht eine leichte Verwechslungsmöglichkeit mit Sodalith, Lazulith, Azurith und Dumortierit. Es existiert sogar ein sogenannter „Deutscher Lapis“, der im Saarland gefunden wurde. Es ist auch möglich synthetisch hergestellten Lapis zu kaufen. Dieser Stein ist allerdings eine Imitation. Dabei konnte man den echten vom künstlich hergestellten Lapis durch bestimmte Eigenschaften, wie zum Beispiel die Art der Lichtbrechung und dem spezifischen Gewicht ganz einfach unterscheiden.  

Vorkommen des Lapislazulis

In Afghanistan wird seit 7000 Jahren der Lapislazuli abgebaut. Die Fundstätte liegt nahe dem Ort Sar-e-Sang in der Provinz Badachschan im Nordosten Afghanistans. Des Weiteren wurde der Lapislazuli auch in Russland in der Nähe des Baikalsees gefunden und abgebaut. Chilenischer Lapis ist in der Regel zumeist blau und weiß gesprenkelt, weil im Inneren des Steins Calcit vorkommt. Außerdem gibt es in Burma, Tadschikistan, Pakistan, Indien und den USA Vorkommen, welche allerdings nicht von kommerzieller Bedeutung sind. Der Lapislazuli kommt in der Regel in kontaktmetamorphen Lagerstätten vor. Dies sind zum Beispiel Gneise und Marmor. Der Edelstein wird mit Unterbrechungen schon seit 6000 Jahren abgebaut. In Chile wird er wegen der all zu großen Hitze nur in den Monaten den Sommer über abgebaut.  

Die Verarbeitung des Lapislazulis

Der Lapislazuli hat eine sehr spröde Eigenschaft. Deshalb sollte man vorsichtig sein beim Fassen des Edelsteins. Er verfügt über eine nicht so gute und starke Härte. Deshalb sollte man auch beim anschließenden Polieren sehr vorsichtig sein. Er ist aber auch sehr porös. Manchmal kann es vorkommen, dass die Oberfläche des Steins gewachst wird. Die geschieht zum Schutz des Edelsteins. Der Lapislazuli sollte aber auf jeden Fall von allen Flüssigkeiten ferngehalten werden. Nur ganz reines Wasser verträgt der Stein. Der direkte Kontakt mit Säuren und Laugen, Parfüm, Spülmittel, Öle und Cremes, Insektenschutz, Haarspray aber auch Schweiß ist tunlichst zu vermeiden. Es könnten unter Umständen sonst Flecken entstehen oder die Farben könnten verblassen. Der Lapislazuli wird in der heutigen Zeit sehr oft und gerne für Wappengravuren verwendet. Aus dem Lapis können unter anderem auch schöne und begehrte Anhänger und Ketten hergestellt werden.

Weitere wichtige Informationen rund um den Lapislazuli

Der Lapislazuli ist wahrscheinlich der älteste vom Menschen verwendete Schmuckstein. Die Minen im Norden von Afghanistan wurden nämlich bereits vor 7000 Jahren gefunden und genutzt um den schönen und kostbaren Stein abzubauen. Im alten Ägypten wurden aus diesem Stein zum Beispiel Amulette und Skarabäen hergestellt. Sogar in Mesopotamien wurde der Edelstein schon verwendet. Von den Sumerern, Arkadiern und Assyrern wurde der Lapislazuli zur Herstellung von Rollsiegeln und Schmuck benutzt. Aus dem Edelstein Lapis wird die beliebte und begehrte Farbe Ultramarinblau hergestellt. Sie wird zum Beispiel auch in der Kosmetik verwendet und ist sehr teuer und kostbar.  

Schon Kleopatra soll angeblich Lidschatten aus Lapislazuli benutzt haben, um sich zu verschönern. Seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts ist es möglich, Ultramarinpigmente künstlich herzustellen. Damit verlor die Künstlerfarbe Lapislazuli rasch seine Bedeutung und sank auch im Preis deutlich ab. Der Lapislazuli glänzt bläulich. Er gehört eher zu den Gesteinen. Der Edelstein wurde in der Geschichte sehr häufig als unbearbeitete Blöcke auf den Schiffen transportiert. Aber auch als geschliffene Schmuckperlen wurde er früher transportiert und gehandelt. Aus diesem Perlen wurden dann zum Beispiel auch kostbare Gewänder und Ketten hergestellt.  

Um den Stein in den Minen zu gewinnen, wurde er mit Feuer gesprengt. Dann wurden sie schnell mit Wasser abgekühlt. Daraufhin bekam der Stein Risse und konnte auf diese Weise herausgeklopft werden. Heutzutage wird in den Minen mit einem speziellen Sprengstoff gearbeitet. Aus den begehrten Lapislazuli können auch Figuren gefertigt werden. Hier waren oftmals auch Tiere die Motive. Schon zur Zeit der Ägypter zählte der Stein des Lapislazuli zu den teuersten Edelsteinen. Die Schmuckstücke aus der damaligen Zeit sind heutzutage zum Beispiel im vorderasiatischen Museum in Berlin und in London ausgestellt und zu betrachten. Bereits im Jahre 2000 v.Chr. Gab es Handelsbeziehungen zwischen Afghanistan, Ägypten und Mesopotamien.

Die Bedeutung des Lapislazuli als Pigment in der Kunst

In der Kunst spielte der Lapislazuli als Pigment eine bedeutende Rolle. Die leuchtenden blauen Farben wurden aus ihm gewonnen und damit beeindruckende Gemälde erzeugt. Es wurde zum Beispiel im Mittelalter Madonnengewänder mit diesen gewonnen Farben gestaltet. Oftmals wurden die schönen blauen Farben auch zur Erstellung des Himmels in Gemälden verwendet. Die Pigmente waren außerordentlich teuer und begehrt. Das berühmte Ultramarinblau war wegen seiner Farbstärke und Lichtbeständigkeit sehr begehrt. Später wurde die Herstellung von künstlichen Pigmenten sehr wichtig, damit die Gemälde preiswerter herzustellen waren.

Manipulierte Lapislazulis und Imitationen

Es ist möglich blassen und unscheinbar aussehenden Lapislazuli mit Öl zu behandeln und dadurch dunkler erscheinen zu lassen. Wenn die Farbe nur unregelmäßig auf den Stein verteilt ist, lässt sich mit bestimmten Ölen eine Vereinheitlichung erzielen. Diese Behandlung kann man aber leicht mit Aceton nachweisen. Es ist darüber hinaus möglich einen größeren und bedeutenden Lapislazuli herzustellen, wenn man kleine unbedeutende Bruchstücke mithilfe von Kunstharz zu einem großen bedeutenden Stein zusammenfügt. Man nennt diesen Vorgang dann auch Rekonstruktion. Typische Imitationen des Lapislazulis werden durch Einfärbung von anderen Steinen hergestellt.

Der Lapislazuli wird auch König der Steine genannt. Am teuersten, begehrtesten und wertvollsten sind tiefblaue und kräftige farbige Steine des Lapislazulis. Man kann den Edelstein zum Beispiel als Rohstein, Kristall, Trommelstein, Handschmeichler, Kugel, Kette, Donuts, Pyramide und in vielen fantasievollen Formen für Halsreifen und Lederband im Handel erhalten.

Die richtige Pflege des Lapislazulis

Der Edelstein sollte regelmäßig einmal im Monat über Nacht in eine Schale mit Hämatit-Trommelsteinen entladen werden. Dann kann man den Stein noch in der Sonne aufladen. Auf diese Weise kann er seine gesamte Wirkung voll entfalten. Am allerbesten kann man den Edelstein allerdings aufladen, wenn Sie ihn über Nacht in eine gewachsene Bergkristall-Gruppe legen. Die Sonne macht den Lapislazuli brüchig. Er sollte vielmehr einmal wöchentlich in trockenem Meersalz gereinigt und nur kurzzeitig an der Sonne aufgeladen werden. So kann man den Stein schonen und hat eine möglichst lange Zeit etwas von diesem schönen und beeindruckenden Stein.



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