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Der Spinell - Ein vielseitiger Edelstein

Allgemeine Informationen

Die Wortbedeutung des Spinell Edelsteins kommt vom lateinischen Wort „Spinella“ und bedeutet so viel wie kleiner Dorn. Das liegt daran, dass dieser Edelstein so viele kleine Spitzen besitzt. Der Spinell kommt als Edelstein in vielen unterschiedlichen Farben vor. Die häufigsten Farbtöne sind hierbei zum Beispiel rot, rosa, pink, violett und blau. In dieser Form ist der Stein besonders begehrt und teuer. Es gibt aber auch farblose, gelbe, grüne und braune Edelsteine des Spinells, die ebenfalls sehr beliebt sind. Die Kristalle des Spinells sind in den meisten Fällen sehr klein und kommen über eine Größe von 4 Karat in der Regel nicht hinaus. Der Spinell selbst wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts gefunden. Bis zu dieser Zeit wurden Funde meist dem ähnlichen Rubin oder dem blauen Saphir zugeteilt.

Der Spinell Edelstein hat eine Mohshärte von 8 und ist somit sehr robuster Natur. Somit ist es möglich, dass der Spinell in der Schmuckindustrie gut verwendet werden kann. Hier werden zum Beispiel erfolgreich schöne Ringe mit dem Spinell bestückt. Dabei können Spinelle in interessanten Farben, die stark sind einen hohen Preis erzielen, weil sie so selten vorkommen. Die Nachfrage nach dem Spinell wächst ständig. Das treibt die Preise für wertvolle Exemplare dieses Edelsteins langsam aber sicher in die Höhe. Speziell auf dem asiatischen Markt ist der Spinell mit seiner typischen Farbe sehr begehrt. Auf dem asiatischen Kontinent können in Zukunft sogar noch Steigerungen der Preise erwartet werden.

Der Spinell lässt sich seit circa 100 Jahren auch künstlich herstellen. In dieser synthetischen Form können ähnliche Farbtöne des Aquamarins oder von einfarbigen Turmalin-Varietäten auftreten. Der synthetisch hergestellte Spinell hat allerdings andere Inhaltsstoffe als der natürlich vorkommende Edelstein. Wenn man sich einen Spinell kaufen möchte, sollte man darauf achten, dass man den Edelstein, den man erwerben möchte einem Gutachten unterzieht. So kann man sich auch auf jeden Fall sicher sein, dass man einen echten Spinell vor sich hat und nicht irrtümlicherweise einen künstlichen Stein käuflich erwirbt. Die Kristallstruktur des Spinells ist kubisch.

Die Beschaffenheit und Weiterverarbeitung des Spinells

Der Spinell weist eine stabile Mohshärte von 8 auf. Somit ist er sehr robust gegen äußere Einwirkungen und hält ihnen stand. Außerdem ist der Spinell als Edelstein sehr schwer spaltbar. Er verfügt über sehr gute Trageigenschaften und ist beliebt als Schmuckstein. Der Edelstein des Spinells lässt sich absolut gut verarbeiten. Deshalb ist er auch so begehrt und beliebt bei der Schmuckindustrie. Der Stein des Spinells wurde schon oft auch in der Literatur als vornehmer Edelstein bezeichnet. Er soll die ganze Natur des Menschen erfreuen und stärken somit auch das Immunsystem. Die künstlichen oder auch synethischen Spinelle werden mit dem sogenannten Schmelztropf- oder Verneuilverfahren hergestellt. Von einem echten Spinell kann man sie durch die Betrachtung der Lichtbrechung zum Beispiel auch unter einem Mikroskop unterscheiden. Der Spinell kann in seiner reinen Form eine wunderschöne Farbenvielfalt aufweisen. Sehr beliebt sind die pink- und rosafarbigen Spinelle, die nur sehr selten vorkommen und durchaus beachtliche Preise auf dem Markt erzielen. Saubere Exemplare des Edelsteins kommen meist nur in kleineren Größen vor.

Wie man den Spinell richtig pflegt

Wenn man das Glück hat, einen Spinell zu besitzen, sollte man sich auch auf jeden Fall damit vertraut machen, wie man die Reinheit und die Farbe und Wirkung dieses Edelsteins erhalten und retten kann. So sollte man den Spinell einmal im Monat unter lauwarmem Wasser reinigen und ihm die Möglichkeit geben sich ein wenig aufzuladen. Das Wasser sollte fließen und man sollte dabei den Stein in das Wasser halten. Dann kann er sich gut reinigen und aufgeladen werden. Man hat darüber hinaus die Möglichkeit ihn in einer Schale mit Hämatit Trommelsteinen reinigen. Auch dann wird er gut gepflegt und kann sich gut wieder neu mit Energie aufladen. Um den Stein des Spinells weiter aufzuladen mit wertvoller Energie, kann er des Weiteren auch noch in die Sonne gelegt werden. Nach dieser ausführlichen Behandlung mit Wasser und Sonne und gegebenenfalls auch noch Trommelsteinen glänzt der Spinell wieder so wie neu. Dann kann man zum Beispiel bei der Betrachtung unter einem Mikroskop seine wundervollen Farbtöne betrachten und studieren.

Die bunten Farben des Spinell-Edelsteins

Der Spinell hat seine Farbtöne in den verschiedenen Varianten durch die Einschlüsse von Mineralien im Inneren. Also hat der Edelstein des Spinells seine unterschiedlichen Farben durch die chemische Zusammensetzung. Der Spinell in der grünen Form wird auch Chlorospinell genannt. Der Spinell-Edelstein in Blau, der gewissen Anteile von Zink enthält wird auch als Gahnospinell bezeichnet. Grüner, bräunlicher oder schwarzer Spinell wird auch Picotit genannt. Hier in dieser Art des Spinells sind einige bestimmte Anteile an Chrom enthalten. Wenn spezielle Eisenanteile im Spinell vorkommen, wird er auch Pleonast, Ceylanit oder Ceylonit genannt.

Die Vorkommen des Spinells

Bereits im 11. Jahrhundert ist der Spinell als Stein im arabischen Raum gefunden worden. Sogaar schon Marco Polo berichtete bereits vom Abbau des Spinells. Als sogenannte Ballas-Spinelle werden berühmte Spinellvarianten bezeichnet, die als wichtige und bedeutende Schmuckstücke zum Beispiel bei Machthabern verwendet werden. Der Spinell kommt zum Beispiel in Burma, Myanmar, Tadschikistan und Sibirien vor. Die Spinellvarianten aus Sri Lanka fallen vor allem durch ihre farbliche Vielfalt auf und sind sehr begehrt bei Schmuckliebhabern und Sammlern. Aber auch in Argentinien, Australien, Brasilien, Madagaskar, Nepal, Nigeria, Pakistan, Tansania und Vietnam gibt es verschiedene Vorkommen von Spinellen.

Die Reinheit der Spinell-Edelsteine

Der Edelstein des Spinells ist in seiner natürlich vorkommenden Form sehr rein und frei von Einschlüssen. Dadurch unterscheiden sie sich klar und deutlich zum Beispiel von Saphiren oder Rubinen. Diese sind in der Regel meistens weniger rein und haben verschiedene kleinere Einschlüsse im Inneren.

Die Entstehung der Spinelle

Der Spinell ist als Edelstein sehr selten. Er kommt sogar noch viel seltener vor, als der Rubin. In vielen Fällen kommt der Spinell auch zusammen mit dem Rubin vor. Dabei gehören die Spinelle zur Klasse der Oxide. Sie kristallisieren zum Beispiel in vulkanischen Gesteinsschichten aus. Es gibt sogar die Möglichkeit auf sogenannte Zwillingssteine. Die unterschiedlichen Farbtöne des Spinells kommen aufgrund der verschiedenen Anteile von Chrom, Eisen, Kobalt, Mangan oder Zink im Inneren des Edelsteins zustande.

Berühmte Spinelle als Schmuck

In der imperialen Staatskrone in Großbritannien kann man den Spinell finden. In der Vergangenheit wurde dieser Spinell sehr oft mit einem Rubin verwechselt. In privatem Besitz befindet sich der sogenannte Katharina-Spinell, der eine Größe von 146,43 Karat aufweisen kann. In einigen reichen arabischen Herrenhäusern befinden sich auch einige sehr wertvolle und große Spinelle.

Weitere wissenswerte Informationen über den Spinell

Der reine Spinell ist eigentlich farblos. Er bekommt seine typische Farbtöne durch die chemische Zusammensetzung des Steins. Es gibt sogar schwarze Spinelle in der Natur. Der Vater der Minarologie Georgius Agricola sagte einmal: „Zeigt ein Karfunkel ein herrliches Rot und einen prachtvollen Glanz, so nennt man ihn Spinell“. Wegen der Oktaederform kommt der Name des Dorns zustande. Früher war es viel schwieriger, einen Spinell zum Beispiel von einem Rubin zu unterscheiden. Heutzutage kann das geübte Auge eines Juweliers den Unterschied zwischen den beiden Edelsteinen vor allem unter dem Mikroskop oder einer geeigneten Lupe erkennen. Auch von einem Saphir war der Spinell ohne die heute zur Verfügung stehenden Gerätschaften nur sehr schwer zu unterscheiden. Erschwerend kam noch hinzu, dass der Spinell sehr häufig in Verbindung mit dem Saphir und dem Rubin vorkommt. So manch berühmter Rubin hat sich dann im Nachhinein als ein Spinell herausgestellt.



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