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Der echte Zirkon Edelstein - Ein natürlicher Diamanten-Ersatz

Allgemeine Informationen

Der echte Zirkon Edelstein ähnelt mit seinen Eigenschaften und dem typischen Aussehen sehr dem Diamanten. Er wird auch oft mit dem Zirkonia verwechselt, ein synthetisches Edelsteinimitat. Der Zirkon ist mit seiner Gestalt ein ganz natürlicher und schöner Edelstein. Der Zirkon selbst kommt in verschiedenen Farben vor. Leider hat der Zirkon in der Vergangenheit ein wenig an Bedeutung verloren, da viele Leute ihn mit dem ähnlichen Zirkonia verwechseln und diesen als Ersatz lieber erwerben. Der Zirkonia wird dagegen synthetisch erzeugt und ist auf keinen Fall mit dem Zirkon zu verwechseln. In der heutigen Zeit ist der Zirkon wegen seinen Eigenschaften der wichtigste und häufigste Ersatz für die berühmten Diamanten.

Auch bei Fachleuten geht die Bedeutung des Zirkons immer mehr verloren. Im Jahr 1789 erfolgte die Benennung des Zirkons nach dem berliner Chemiker M.H. Klaproth. Wenn der Zirkon eine rote Färbung hat wird er heutzutage noch als Hyazinth benannt. Dabei gehört der Zirkon zu der wichtigen Gruppe der Silikate, wie zum Beispiel auch der Topas oder der Turmalin. Sehr gut sind die einzelnen Kristalle im Inneren des Edelsteins zu erkennen und zu entdecken. Der besondere Glanz ist spezielle und sehr typisch für den Zirkon. Er ähnelt sehr dem Glanz eines Diamanten und ist leicht mit diesem zu verwechseln. Aber das geübte Auge eines erfahrenen Juweliers erkennt den Unterschied. Er besitzt eine hohe und stark ausgeprägte Fähigkeit der Lichtbrechung. Er besitzt auch eine Fähigkeit zur Doppelbrechung, die ihn so einzigartig macht.

Bei der sogenannten Doppelbrechung wird das Licht in dem Edelstein zweifach gespaltet. Man hat die Möglichkeit diese Brechung vor allem bei größeren Steinen zu entdecken. Hier sollte man zu Beginn mit einer geeigneten Lupe arbeiten. Der Zirkon besitzt eine Härte von etwa 7,5 ist somit gegen äußere Einwirkungen resistent. Trotzdem ist er leicht spröde und die Kanten bei geschliffenen Edelsteinen sind empfindlich und können leicht brechen. Ein Zirkon sollte also bei der Gartenarbeit oder der Arbeit im Haus abgelegt werden, um Beschädigungen zu vermeiden. Der Zirkon wird in Thailand, vor allem aber in Kambodscha, im Gebiet von Mongka im Nordosten des Landes sowie auf Ceylon (Sri Lanka) abgebaut.

Die chemischen Bestandteile des Zirkons

Der seltene Edelstein des Zirkons besteht aus einem Zirkonium-Silicat. Der Zirkonia, mit dem die Möglichkeit der Verwechslung besteht, ist ein im Labor hergestellter synthetischer Schmuckstein, der künstlich ist.

Geschichtliches über den Zirkon

Der Zirkon wurde schon im Altertum gefunden und verwendet. In den ältesten Ausgrabungsstätten wurden schon Vorkommen des Steins gefunden. Er taucht zum Beispiel auch schon in frühen Schriften und der Bibel auf. Auch in der Geschichte von Adam und Eva solle es einen kleinen Engel gegeben haben, der den Namen „Zirkon“ trug und über die beiden Figuren gewacht haben soll. Unter dem Namen Hyazinth wird der Stein schon in der Bibel an vielen Stellen oft genannt. Der Hyazinth wurde schon dem Apostel Simon zugewiesen.  

Die Eigenschaften des Zirkons

Die Farben des Zirkons können sehr unterschiedlich ausfallen. So kommen zum Beispiel die Farben farblos, gelb, orange, braun, rot und grün bis blau sehr häufig vor. Außerdem verfügt der Zirkon über einen sehr starken Glanz, der ihn so typisch und speziell macht. Sehr häufig kommen auch braune bis rötlichbraune Farbtöne in der Natur vor. Sogenannte weiße Zirkone oder auch blaue Exemplare werden in der Regel durch das Erhitzen anderer Zirkone hergestellt. Dazu müssen die Zirkone einer Hitze von etwa 900 °C ausgesetzt werden. Dann bekommen sie auch eine blaue Farbe. Allerdings ist diese künstlich hervorgerufene Farblichkeit nicht sehr resistent und weiße Zirkone können daher auch grau werden. Dann hat man die Möglichkeit den Edelstein erneut zu brennen. Dabei geht aber mit jedem Brennvorgang ein wenig der Brillanz verloren und am Ende ergraut der Stein völlig. Diese Methode ist also nicht zu empfehlen, wenn man einen schönen und unverbrauchten Zirkon haben möchte. Zirkone aus Madagaskar enthalten einen bestimmten Anteil an radioaktiven Elementen. Das liegt daran, das der Stein des Zirkons seit vielen Jahren schon dem Beschuss von Alphateilchen ausgesetzt ist. Im Laufe dieser Millionen Jahre verändern sich auch die Eigenschaften des Zirkons.

Die verschiedenen Charakteristiken des Zirkons

Zirkone haben die Eigenschaft der Doppelbrechung von Licht. Dabei wird das Licht in zwei Strahlen gespaltet, wenn es auf den Stein trifft. Dabei ist dieser Vorgang sogar für das ungeschulte Auge sehr leicht zu erkennen. Allerdings muss man schon sehr genau den richtigen Blickwinkeln wählen, um die Doppelbrechung zu sehen. So wird eine sehr starke optische Tiefe erreicht, die sehr interessant ist. Es entstehen funkelnde und blinkende Mosaikmuster im Inneren des Zirkons. Außerdem verfügt der Edelstein des Zirkons über Funkeln, seine typische Brillanz und sein spezielles Feuer.  

Die unterschiedlichen Varietäten des Zirkons

Der Edelstein des Zirkons kommt zum Beispiel in den Farben Blau, Champagner, Kaffee, Cognac, Gold, Grün, Honig, Orange, Rot, Weiß (farblos) und Gelb vor. Es gibt sogar einen Zimt- und Safran-Zirkon, die sehr an die Gewürze erinnern. Honiggelb ist der Kaduna-Zirkon aus Nigeria. Blaue Zirkone werden aus der Region Ratanakiri gewonnen und sind sehr selten anzufinden.

Die richtige Pflege des Zirkons

Der Zirkon Edelstein sollte nicht allzu lange Zeit dem direkten Licht des Tages ausgesetzt werden. Sonst besteht die Gefahr, dass der Stein verblasst und seine Farbe sogar komplett verliert. Es kann auch passieren, dass ein zum Beispiel durch Hitze veränderter Stein des Zirkons zu seiner Ursprungsfarbe zurückkehrt.

Weitere wichtige Informationen über den Zirkon

Leider hat der Zirkon in der Schmuckindustrie und bei den Sammlern weltweit nicht mehr so eine starke Bedeutung wie damals. Das liegt daran, dass der Stein durch den sehr ähnlichen und künstlich hergestellten Zirkonia verdrängt wurde. Nur sehr wenige der Schmuckhersteller und Juweliere greifen auf dem seltenen Edelstein zurück im täglichen Geschäft. Dabei ist der Zirkon der Stein für den Monat September. Seine Kristallstruktur ist tetragonal und sehr interessant, wenn man diese unter dem Mikroskop oder einer Lupe beobachtet und studiert. Der Edelstein des Zirkons weist absolut keinen Pleochroismus auf. Der Zirkon wird auch in den Hoch-, Mittel-, und Tiefzirkon unterteilt. Dabei sind die Hochzirkone in der Regel die geschliffenen Varianten. Die Tiefzirkone sind für das Tragen am Köper nicht geeignet. Sie sind besser für einen Sammler geeignet und passen gut in eine schöne Vitrine zu Hause.  

Weiße und blaue Zirkone werden meist im Brillantschliff geschliffen und so in ihre typischen und gewünschten Formen gebracht. Die sehr hohe Dispersion, die sehr der des Diamanten gleicht, macht ihn zu einem sehr begehrten Edelstein und Diamantersatz. Andersfarbige Zirkone werden auch sehr oft im sogenannten Treppenschliff geschliffen. Wegen der besonderen Eigenschaften ist der Zirkon nicht so leicht mit anderen Edelsteinen zu verwechseln. Der Spinell hat zwar auch eine zirkonartige Farbe weist aber keine so starke Doppelbrechung auf, die man zum Beispiel unter einem Mikroskop leicht erkennen kann.  

Der Zirkon ist auf der einen Seite hart. Auf der anderen Seite ist er aber auch sehr spröde. Deshalb muss man beim Tragen am Körper immer darauf achten, dass man mit ihm nicht irgendwo gegen stößt oder ihn gar fallen lässt. Dann kann er unter Umständen auch sehr schnell zerbrechen und somit zerstört werden. Er ist also sehr empfindlich gegen äußere Einwirkungen wie zum Beispiel Druck oder Stoß. Außerdem sollte man Schmuck aus Zirkon nicht zusammen mit anderem Schmuck aufbewahren. Wenn man ihn möglichst sorgfältig behandelt wird man noch lange an seinem Glanz Freude haben. Besonders auf brauner Haut wirkt zum Beispiel ein hellbrauner Zirkon besonders beeindruckend.



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